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Junge und doch erfahrene Solobläser
finden sich zusammen in einem vielversprechenden, neu gegründeten
Ensemble. Die Holzbläser sind sämtlich erste Solobläser des WDR
Sinfonieorchesters Köln, der Hornist kommt vom Bayerischen
Rundfunksinfonieorchester, zu dem er von seiner Soloposition im
Sinfonieorchester São Paulo wechselte. Das Quintett gibt der gesamten
Literatur für diese Besetzung Raum, u.A. auch mit zusätzlichen
Instrumenten, vor allem Klavier - und spielt so variantenreiche und
interessante Konzertprogramme.
Zephyr fühlt sich der traditionellen
Quintettliteratur aus fast 250 Jahren verpflichtet, greift aber auch
Bearbeitungen und Arrangements von Werken für andere
Instrumentengruppen für die eigenen Konzerte auf oder gibt diese wie
auch neue Werke in Auftrag.
Zephyr, das aus Kölner Solobläsern
bestehende Holzbläserquintett, hat sich auf seine Fahnen geschrieben,
mit 'sanftem Wind' - Zephyr - in den Kammermusiksälen für wohlige
Aufregung zu sorgen. Die Programme des Quintetts verheißen neben
bekannten, schönen Klängen auch Unbekanntes, der Entdeckung der
Hörer harrendes außergewöhnliches Repertoire.
Zephyr möchte in seinen Programmen
Werke aus mehreren Musikepochen miteinander kombinieren. Das heißt,
dass in einem Konzert Werke aus der Klassik über die Romantik bis hin
zur Moderne zu sind. Jedes der Programme hat ein eigenes Gesicht,
wobei die Vielseitigkeit der Musiker zu Tage tritt. So gibt es ein
Programm mit südamerikanischem Flair, das dem brasilianischen
Hornisten auf den Leib geschrieben ist, oder eines, das skandinavische
Züge des norwegischen Fagottisten trägt.
Die Besetzung kann innerhalb der fünf
Bläser variieren, Duos und Trios werden gespielt, aber auch
Gastinstrumente wie Klavier erklingen in den Programmen. Bereichert
werden die Programme besonders durch überwiegend unveröffentlichte
Arrangements, die der amerikanische Komponist und ehemalige
Solohornist der Metropolitan Opera Gunther Schuller für sein
damaliges Quintett von Werken anfertigte, die ein Repertoire von
Couperin über Schumann und Bartók bis zu Alexander Scriabin
umfassen.
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