Trio Charolca

 
   
  Anne-Cathérine Heinzmann · Flöte
Roland Glassl · Viola 
Charlotte Balzereit · Harfe


Künstlersekretariat Rolf Sudbrack
 

Der Reiz der ungewöhnlichen Besetzung Flöte-Viola-Harfe besteht in dem ungewöhnlichen Reichtum an Klangfarben, der durch die Verschiedenheit der einzelnen Instrumente und deren Verschmelzung entsteht. Die Kombination eines Blas-, Zupf- und Streichinstruments klang für die Ohren der Jahrhundertwende noch sehr ungewöhnlich. Es ist zweifellos dem Impressionismus und besonders dem Komponisten Claude Debussy zu verdanken, dass in der Folge zahlreiche Kompositionen für diese Kammermusik-Formation entstanden. Heute gilt sie als eine klassische Besetzung des 20. Jahrhunderts.

Die drei jungen Musiker Charlotte Balzereit (Harfe), Anne-Cathérine Heinzmann (Flöte) und Roland Glassl (Viola) lernten sich schon während ihres Studiums in München kennen und formierten - fasziniert von den klanglichen Möglichkeiten dieser Besetzung - das "Trio Charolca". Im Laufe der Zeit haben sie sich ein umfangreiches Repertoire erarbeitet, das Originalkompositionen, Bearbeitungen geeigneter älterer Werke sowie zeitgenössische Stücke umfasst.

Einzel-Biographien s. unten


Programmvorschläge für 2010


10. - 14. März 2010
21. - 24. Mai 2010


Programm 1: "von Bach zu Bach"

C.P.E. Bach  eine der Triosonaten
J.S. Bach  Inventionen für Flöte und Bratsche
C.P.E. Bach  Sonata a-Moll für Flöte solo Wq 132
Arnold Bax (1883 - 1953)  Trio elegiac (1916)
****
J.S. Bach  Sonate für Flöte und Harfe C-Dur BWV 1033
Bach-Kodaly  Chromatische Fantasie BWV 903 für Viola sol
Jan Bach (* 1937) Eisteddfod (Trio)

Programm 2: zum Händel-Jahr 2009

J.M. Leclair  Trio-Sonate D-Dur op. II/8
G.F. Händel  G.F. Händel Tema con variazioni für Harfe solo
Marin Marais  Les Follies d'Espagne für Flöte und Viola
G.F. Händel  Trio-Sonate für Flöte, Viola und b.c.
****
Claude Debussy  Sonate (1916)
Harald Genzmer  Trio (1947)

Programm 3: vier Trios aus vier Musikepochen

G. Ph. Telemann  Trio F-Dur für Flauto dolce, Viola da Gamba u. B.c.
H. Genzmer  Trio (1947)
****
Toru Takemitsu (* 1930) "and then I knew it was the wind..." (1992
C. Debussy  Sonate (1916)

Programm 4: "Frankreich"

Leclair Trio  Trio-Sonate D-Dur op. II/8
Philippe Hersant  Drei Nocturnes (Trio)
Henri Marteau (1874 - 1934) Duo für Flöte/Viola
****
Marin Marais  Fünf alte Tänze für Viola und Harfe
Gabriel Fauré  Fantasie für Flöte und Harfe
Claude Debussy  Sonate für Flöte, Viola und Harfe (1916)

Programm 5: "Kontraste"

G.F. Händel  Trio-Sonate für Flöte, Viola und b.c.
Jaques Ibert  2 Interludes (Trio)
Marcel Tournier  Solostück für Harfe
Arnold Bax (1883 - 1953)   Duo für Viola und Harfe
****
A. Piazolla  "Histoire du Tango" für Flöte und Harfe
Harald Genzmer  Trio für Flöte, Viola und Harfe (1947)

Programmvorschläge für 2010-2011


5. - 10. Oktober 2010
22. - 28. März 2011


Programm 1: "von Bach zu Bach"

C.P.E. Bach  eine der Triosonaten
J.S. Bach  Inventionen für Flöte und Bratsche
C.P.E. Bach  Sonata a-Moll für Flöte solo Wq 132
Arnold Bax (1883 - 1953)  Trio elegiac (1916)
***
J.S. Bach  Sonate für Flöte und Harfe C-Dur BWV 1033
J.S. Bach  Chaconne BWV 1004 für Viola solo (aus der Violin-Partita)
Jan Bach (* 1937)  Trio "Eistedfodd"

Programm 2: "Kontraste"

Arnold Bax (1883 - 1953)  Trio elegiac für Flöte, Viola und Harfe (1916) 
Francois Borne (1840 - 1920) Carmen-Fantasie für Flöte und Harfe
Niccolo Paganini  Sonata für Viola und Harfe
***
Claude Debussy  ) Sonate für Flöte, Viola und Harfe
Jan Bach (* 1937) Trio „Eistedfodd“

Programm 3:  "Das ferne Paradies"

Marin Marais  Les Folies d’Espagne
Henry Vieuxtemps  Capriccio c-moll für Viola solo
Sofia Gubaidulina (* 1931) Trio "Garten von Freuden und Traurigkeiten"  (1980)
***
Wang Fei (* 1963)  "Der Hauch aus Ferne und Tiefe" für Harfe solo (1999)
Toru Takemitsu (* 1930)  Trio "And then I knew it was the wind" (1992)
Claude Debussy  Syrinx für Flöte solo
Sonate für Flöte, Viola und Harfe 

Anne-Cathérine Heinzmann stammt aus einer traditionsreichen hamburgischen Musikerfamilie. Sie hat als Preisträgerin vieler nationaler wie internationaler Wettbewerbe auf sich aufmerksam gemacht und kann eine rege Konzerttätigkeit vorweisen: Laeisz-Halle Hamburg, Semperoper in Dresden, Rudolphinum in Prag, Schleswig-Holstein Musik-Festival, BBC Proms Konzerten in London u.a.m. Anne-Cathèrine Heinzmann ist seit 1999 stellvertretende Soloflötistin am Opernhaus und Museumsorchester Frankfurt am Main. Das Interesse an der Musik des 20. Jh. führte sie mehrmals zum Ensemble Intercontemporain, von dem sie zweimal als Stipendiatin eingeladen wurde. Aufgrund ihrer Leidenschaft zum Unterrichten ist sie inzwischen auf zahlreichen Meisterkursen eine gefragte Lehrerin geworden.

Roland Glassl hat als Preisträger vieler nationaler wie internationaler Wettbewerbe auf sich aufmerksam gemacht. Diese Erfolge führten zu Konzerten in Deutschland, USA, Kanada, Italien und England, einschließlich seines Solodebüts in der Wigmore Hall in London mit seiner Pianistin Shao-Yin Huang. Seit 1999 ist Roland Glassl festes Mitglied des Mandelring Quartettes, mit dem er weltweit Konzerte gibt und zahlreiche CD-Produktionen macht. Als Kammermusikpartner spielt er mit Künstlern wie Leon Fleischer, Miriam Fried, Michael Tree, Walter Nothas, Atar Arad, Shigeo Neriki, Hariolf Schlichtig, dem Trio Jean Paul, dem Avalon String Quartet und dem Henschel Quartett. Roland Glassl erhielt ebenso Einladungen zu führenden Festivals. Seit 2004 ist er Nachfolger von Tabea Zimmermann als Professor für Viola an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main. Der gebürtige Ingolstädter stammt aus einer Geigenbauerfamilie und spielt auf einem Instrument seines Vaters.

Charlotte Balzereit, wurde 1980 in Wiesbaden geboren und erhielt mit sieben Jahren ihren ersten Harfenunterricht. Sie studierte bei Prof. Helga Storck an der Hochschule für Musik in München. 1999 erhielt sie ihr künstlerisches Diplom "mit Auszeichnung" und wurde in die Meisterklasse aufgenommen. Sie erhielt zahlreiche erste Preise bei internationalen Wettbewerben (Lyon, Paris, "Jugend musiziert", Wien, München). Charlotte Balzereit war Stipendiatin der Menuhin Stiftung, der Villa Musica und wurde 1999 in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen. Seit 2001 ist sie Soloharfenistin bei den Wiener Philharmonikern. Charlotte Balzereit konzertierte bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Ludwigsburger Festspielen, beim Rheingau Musik Festival, beim Schleswig-Holstein Musik-Festival, beim World Harp Congress und als Solistin u. a. mit der Nordwestdeutschen Philharmonie, den Mecklenburger Kammersolisten und Cappella Istropolitana. Konzerttourneen führten sie u. a. nach New York, Athen, Birmingham, Brüssel, Amsterdam, Stockholm, Köln und Wien.


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Generalvertretung:
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Gösselkoppel 54a D-22339 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 5 38 21 65   /  +49 (0)40 538 20 49
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