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Künstlersekretariat Rolf Sudbrack |
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Pianist Alexander Krichel konzertiert in Südamerika
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Auf Einladung der Humboldt-Gesellschaft (Asociación Cultural Humboldt ) und
des Goethe-Instituts Caracas fliegt der
Pianist Alexander Krichel Ende Februar nach Venezuela, wo er sich mit
mehreren Konzerten in verschiedenen Städten
vorstellen wird. Um dem Ruf, der dem jungen Künstler bereits vorauseilt,
gerecht zu werden, wird er ein facettenreiches
Programm mit Werken von Beethoven, Franck, Chopin und Rachmaninow spielen.
Krichel studiert zwar derzeit noch in
Hannover bei dem hochangesehenen Pianisten und Pädagogen Vladimir Krainiev,
erfreut sich aber bereits einer stetig
zunehmenden Nachfrage aus dem In- und Ausland.
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Erstmalig in der Carnegie Hall: ATOS Trio erneut auf US-Tournee
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Das ATOS Trio setzt Mitte Februar seine US-Tourneen fort, die 2007 durch
den Gewinn des berühmten Kalichstein-Laredo-Robinson-Awards initiiert
wurden. Diesmal bringt die Konzertreise die drei Wahl- Berliner in die
wichtigen Konzertreihen von New York, San Antonio, San Diego, Cincinnati
sowie in viele weitere Städte. Zu den 20 Konzerten, die allein der Award
mit sich bringt, kommen weitere Veranstalter hinzu, denen nicht
verborgen geblieben ist, dass mit dem ATOS Trio ein großartiges
Kammermusik-Ensemble mit weltweiter Ausstrahlung herangewachsen ist.
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David Theodor Schmidt debütiert im Konzerthaus Berlin
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David Theodor Schmidt hat im vergangenen Jahr mehrfach von sich Reden
gemacht. Nach der mit großem Applaus aufgenommenen Sony-CD war es
zuletzt die Verleihung des Bayerischen Kunstförderpreises Musik, mit der
die Fachleute dem Spiel des hochbegabten Musikers Beifall zollten. Der
junge Pianist beeindruckt mit seiner sehr persönlichen Werkauswahl, die
nicht auf die üblichen Moden schielt. Er geht seinen eigenen Weg und
lässt sich die Zeit, an seinem Klangideal und der Interpretation
anspruchsvoller Werke zu feilen. Seine drei CDs spiegeln seinen
zunehmenden künstlerischen Reifegrad und ein Spiel, das von der
Zeitschrift Rondo als "Meisterlich. Virtuos. Gewaltig. Und, fast hätten
wir’s vergessen: packend, ja, ergreifend. Großartig." beschrieben wird.
Kein Wunder also, dass der Pianist vermehrt auf der Wunschliste der
großen Veranstalter steht. Nun debütiert er auch in Berlin: am 16. März
spielt er im dortigen Konzerthaus Werke von J.S. Bach, Franck, Beethoven
und Liszt.
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Mandelring Quartett mit eigener Quartettreihe in Berliner Philharmonie
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Das Mandelring Quartett verwöhnt uns in letzter Zeit mit vielen
exzellenten Nachrichten. Die jüngste schließt sich daran nahtlos an:
Anfang Februar wird das Quartett im Kammermusiksaal der Berliner
Philharmonie einen eigenen Streichquartett-Zyklus eröffnen. Die Konzerte
werden am 5. Februar, 11. April und 13. Mai stattfinden und die
Programme der laufenden Saison vorstellen, die von den Künstlern unter
den Titeln "Russland und Wien", "Spiegel der Biografie" und
"Jahrhundertwende" zusammengestellt wurden. Das Mandelring Quartett
setzt mit seiner neuen Berlin-Reihe einen weiteren wichtigen Akzent, der
neben dem Hambacher Musikfest einen künst- lerischen Beitrag zum
deutschen Konzertleben leisten wird.
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ATOS Trio mit neuer CD bei CPO
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Das ATOS Trio, das derzeit zu einer weltumspannenden Karriere ansetzt,
hat seine jüngste CD dem Komponisten Josef Suk gewidmet. Sie wird in
diesen Tagen von dem renommierten Label CPO veröffentlicht. Die
Einspielung bringt nicht nur Suks Klaviertrio, sondern eine ganze Reihe
weiterer hörenswerter Kammermusikwerke vom Duo hin bis zum
Klavierquartett op. 1, dem gelungenen Frühwerk des seinerzeit
17-jährigen Studenten (und späteren
Schwiegersohn) von Anton Dvorak. Ähnlich wie in seinen symphonischen
Werken zeigt sich Josef Suk auch in der Kammermusik als facettenreich
komponierender Tonschöpfer. So vereint sein Klavierquartett
Symphonisches, virtuos Konzertantes und Kammermusikalisches in einem,
seine ausgedehnte Ballade für Cello und Klavier bietet hingegen viele
überraschende Effekte, die Serenade wiederum erinnert sogar an Debussys
"Böhmischen Tanz". Das ATOS Trio, das schon nach seiner letzten
CD-Einspielung mit den beiden Herzogenberg-Trios von Spiegel online "zu
den Besten seines Faches" gezählt wurde, wird auch mit dieser
Einspielung sicher neue Freunde und Bewunderer nicht nur für Josef Suk,
sondern auch für seine hochlebendige, dabei stets elegante und
klangschöne Spielweise gewinnen.
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Geiger Laurent Albrecht Breuninger hebt weitere Schätze der Konzertliteratur
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Auf der Suche nach vergessenen Werken der Violin-Literatur ist Laurent
Albrecht Breubninger wieder mal fündig geworden und hat prompt zwei neue
CDs vorgelegt: Nach den
Einspielungen den letzten Jahre (u.a. Beriot,
Weingartner, Lipinski, Ysaÿe) hat er gemeinsam mit dem SWR
Rundfunkorchester Kaiserslautern
(heute: Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern) unter
Alun Francis für das Label CPO drei Violinkonzerte des französischen
Komponisten Rodolphe Kreutzer eingespielt, die in diesen Tagen
erscheint. Praktisch zeitgleich erscheint ebenfalls bei CPO seine
Aufnahme von Werken für Violine und Klavier des russischen Komponisten
Georgy (Georges) Catoire (1861-1926), die Breuninger mit der russischen
Pianistin Anna Zassimowa einspielte. Auch dieses eine spannende
Entdeckung, immerhin zählt Catoires 2. Violin-Sonate "Poème" unter
Insidern zum Schönsten des russischen Geigen-Repertoires.
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Mandelring Quartett plant Schostakowitsch-Zyklus für die Konzertsäle
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Nach der überwältigenden Resonanz auf die Gesamteinspielung der 15
Streichquartette von Schostakowitsch will das Mandelring Quartett den
Zyklus nun auch auf die Podien bringen - und arbeitet derzeit an einem
Konzept für eine spannende Dramaturgie. Die Verteilung der Quartette auf
fünf Abende ist ebenso möglich wie ein auf 24 Stunden gestraffter
Ablauf, verteilt auf sieben oder acht Kurz-Konzerte. Ein Vorhaben, das
sich wohl nur wenige Quartette dieser Welt zutrauen würden. Übrigens hat
die CD-Firma Audite, das Label der Mandelrings, anlässlich der
Fertigstellung des CD-Zyklus' einen Video-Clip erstellt, den Sie direkt
auf Ihren Bildschirm holen können unter:
www.audite.de/de/news/188-schostakowitsch_quartette.html
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ATOS Trio spielt Tripelkonzerte mit den Symphonieorchestern der BBC
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Im Rahmen seiner Ernennung zum 'New Generation Artist' durch die BBC
London ist das ATOS TRIO nach ersten gemeinsamen Studioproduktionen,
Konzertmitschnitten und Festivaleinladungen nun zu Konzerten mit zwei
der großen BBC-Sinfonieorchester eingeladen worden. Mit dem BBC National
Orchestra of Wales spielen die Musiker im nächsten Jahr das Concerto
H.231 von Bohuslav Martinu, und mit dem BBC Scottisch Symphony Orchestra
wird der Klassiker dieser kleinen Gattung zur Aufführung kommen:
Beethovens Tripelkonzert op. 56. Das ATOS Trio empfindet diese
Orchester-Konzerte stets als große künstlerische Bereicherung und schaut
mit ensprechender Vorfreude auf die beiden Projekte.
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| Mandelring Quartett
spielt am spanischen Hof
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Das Mandelring
Quartett hat schon auf zahlreichen berühmten
Kammermusik-Podien der Welt gespielt und steht auch im Focus der
internationalen Musikfestivals.
Der Auftritt vom 11.
November ragte dennoch über das schon normal gewordene Maß der
Superlative hinaus: auf Einladung des spanischen Hofes spielte das renommierte
Streichquartett in Madrid auf den kostbaren Stradivari-Instrumenten
der königlichen Sammlung. Das Konzert fand im Salón de Columnas
Palast vor zweihundert geladenen Gästen statt. Die vier
Instrumente gehören zu den nur zwölf Exemplaren,
die Stradivari seinerzeit mit Intarsien verzierte. Sie
wurden von Felipe
V. erworben, nachdem er 1702 auf einer Reise in
Italien am Hofe Cosmo di Medicis die wunderbaren
Instrumente Stradivaris gehört hatte. Die Instrumente, die
vor ca. 20 Jahren im Palast "wiederentdeckt" und daraufhin
von einem französischen Geigenbauer überholt wurden, befinden
sich heute in einem hervorragenden Zustand. Auf Bitten des
Hofes spielte das Mandelring Quartett die Streichquartette
"Aus meinem Leben" von Smetana und "Intime Briefe"
von Janacek.
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| Wispelwey und Giacometti
mit neuer Schubert-CD
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Wenn
man in den Konzertplan des Cellisten Pieter
Wispelwey schaut, könnte man vor Neid erblassen: da ist fast
jede Metropole der Welt und jedes angesehene Festival vertreten. Dass
er trotz der zahlreichen Auftritte und des vielen Reisens
zwischendurch zur Ruhe kommt - bevorzugt in seinem Landhaus bei
Amsterdam -, ist die Voraussetzung für weitere künstlerische
Glanzleistungen, wie er sie auch mit seinen zahlreich prämierten
CD-Einspielungen vollbringt. Die jüngste ist gerade erschienen: ein
Schubert-Rezital, aufgenommen mit dem Fortepianisten Paolo Giacometti. Neben
der berühmten Arpeggione-Sonate haben die beiden Künstler auch Schuberts Sonate
A-Dur D 574 "Grand Duo" und die Fantasie
C-Dur D 934 eingespielt. Beide sind eigentlich für
Violine und Klavier geschrieben, von Wispelwey aber für sein
Instrument bearbeitet. Auch für das Konzertleben bieten Wispelwey
und Giacometti dieses Programm an - sowohl auf
"alten" wie auch auf "neuen" Instrumenten. Denn
auch da kennen sie keine Dogmen.
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| Vollendet: Audite veröffentlicht
Mandelrings Schostakowitsch Vol. V
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"das
erreicht Dimensionen von solcher Eindringlichkeit und spielerischer
Perfektion, dass man nur sagen kann: Wenn die kommenden Einspielungen
auf diesem Niveau verbleiben, bekämen wir vom Mandelring Quartett die
Integrale schlechthin der Schostakowitsch-Quartette für das 21.
Jahrhundert."
so urteilte Guy
Wagner von Pizzicato, als im Frühjahr 2006 das Vol. I der
Schostakowitsch-Gesamteinspielung erschien. Und er sollte Recht
behalten:
Auch die folgenden Volumes erhielten durchweg geradezu hymnische
Kritiken im In- und Ausland. Mit dem soeben erschienenen
Vol. V endet nun dieses gewaltige
Projekt, mit dem das Mandelring Quartett wieder einmal nachdrücklich
auf sich aufmerksam macht. Das Label audite
hat aus diesem Anlaß auf seiner Homepage einen Kurzfilm eingestellt,
der Eindrücke von der Aufnahmesitzung zur aktuellen CD gibt und die
Musiker im Interview zu ihren persönlichen Erfahrungen mit der Musik
Schostakowitschs zu Wort kommen läßt: http://www.audite.de/index.php?bnm=188&language=2
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Das Chopin-Jahr wirft seine
wohlklingenden Schatten voraus
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Die ganz
schnellen Veranstalter präsentieren ihren Beitrag schon jetzt, bevor
das 200. Geburtsjahr überhaupt begonnen hat. So beginnt heute das
Nationale Polnische Rundfunkorchester Kattowitz mit einer ausgedehnten
England-Tournee, für die es als Solisten von Chopins 1.
Klavierkonzert den amerikanischen Pianisten Kevin
Kenner ausgesucht hat. Aus gutem Grund: Kevin Kenner gilt seit
seinem Wettbewerbsgewinn 1990 in Warschau als besonderer Spezialist
für die Musik, die den Polen ja wie keine andere am Herzen liegt. Das
heißt schon etwas! So bescheinigte der polnische Dirigent Stanislaw
Skrowaczewski, der auch Aufnahmen mit Pianisten wie Artur Rubinstein
gemacht hat, Kenners Chopin-Interpretationen "to be the most
sensitive and beautiful he remembered." Tatsächlich spielt
Kevin Kenner Chopins Klavierkonzerte wie auch die vielen Solostücke,
als sei diese Musik seine zweite Muttersprache.
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| Quatuor Danel mit Weinberg-Zyklus
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Die Gesamteinspielung der 17 Streichquartette von Mieczyslaw Weinberg schreitet zügig voran. Soeben hat das Label CPO "Volume III"
veröffentlicht, auf der die Quartette Nr. 6, 8 und 15 vereint sind. Damit wird ein Bogen von 1946 über 1959 bis 1980 geschlagen und die
große kompositorische Entwicklung Weinbergs nachgezeichnet, die ja stark von äußeren Faktoren wie der Flucht vor den Deutschen aus
Warschau, der anschließenden stalinistischen Verfolgung, späterer Anerkennung und auch der Freundschaft mit Schostakowitsch beeinflusst
war. Das Quatuor Danel setzt mit dieser Veröffentlichung sein auf sechs CDs konzipiertes Projekt fort, dessen erste Volumina bereits
exzellente Kritiken erhielten. So bekam Vol. II im Januar 2009 mit dem Satz: "Für die Offenbarung dieser so eindringlichen Musik sei gedankt"
den Pizzicato Supersonic Award verliehen, nachdem schon Vol. I mit dem Titel
BBC music choice ausgezeichnet worden war.
Vom 17. - 21. November 2009 wird das Quatuor Danel in der Universität von Manchester in einer Weltpremiere alle
17 Streichquartette Weinbergs aufführen. Eine Wiederholung ist für das kommende Jahr in Brüssel geplant. Da das
internationale Echo auf die Wiederentdeckung des polnisch-russischen Komponisten immer vernehmlicher wird, stellen die Musiker für die Saison 2010-2011 Programmvorschläge zusammen,
die Werke von Weinberg einbeziehen.
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Seit
nunmehr 10 Jahren kürt BBC Radio 3 herausragende junge
Kammermusikensembles wie auch Solisten zum New
Generation Artist.
Für die Musiker sind damit Konzerte mit den großen
Symphonieorchestern der BBC und Auftritte bei englischen Festivals wie
etwa dem City of London oder dem Cheltenham Festival verbunden. Auch
Kammermusikabende in den regionalen Music Clubs gehören zum Programm
des New Generation Artists. BBC hat soeben das ATOS
Trio in seine Auswahl New Generation Artist aufgenommen.
Die drei Wahl-Berliner des ATOS Trios befinden sich damit auf den
Spuren berühmt gewordener Künstler wie dem Artemis Quartett, der
Geigerin Janine Jansen oder dem Klarinettisten Martin Fröst, die früher
in diese Auswahl gehörten. Mit dieser neuerlichen Auszeichnung erfährt
das Ensemble eine weitere internationale Bestätigung seiner
herausragenden Stellung unter den jungen Klaviertrios. Allerdings sind
das North Norfolk Music Festival wie auch die renommierte Londoner
Wigmore Hall der BBC noch um ein paar Monate zuvorgekommen: so spielte
das ATOS Trio bereits am 11. September beim King's Lynn Festival
und wird am 18. Oktober in London debütieren.
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| Mandelring
mit Katarzyna Mycka - Streichquartett und Marimba!
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Seit
nunmehr 26 Jahren verschreibt sich das Mandelring
Quartett mit ganzer Seele dem Streichquartettspiel. Einer sicheren
Orchester-Anstellung ziehen die Musiker das Konzertieren in der wohl
höchsten und anspruchsvollsten Ensemble-Gattung vor. Bei aller Liebe
zum Streichquartett schauen die Mandelrings aber auch gern über
den Tellerrand ihres Genres und entwickeln dann neue und ungewöhnliche
Programmideen. Eines dieser Projekte bringt sie mit der
Marimba-Spielerin Katarzyna Mycka zusammen, die sie auf einem Festival
kennen- und schätzen gelernt haben. Streichquartett und Marimba
klingt zwar nicht gleich "fusionsverdächtig", die
polnische Künstlerin aber hat es mit ihrer ebenso virtuos wie
sensibel gestaltenden Spielweise den vier Streichern angetan. So
werden nun Streichquartette von Haydn und Debussy mit
Marimba-Konzerten von Emmanuel Sejourne und Ney Rosauro kombiniert.
Das Projekt kommt übrigens bei den Veranstaltern hervorragend
an, es gibt sogar schon Anfragen für das Jahr 2013.
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| David Theodor Schmidt erhält Bayerischen Kunstförderpreis
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Da heißt es doch seit alters her: der Prophet gelte nichts im eigenen Lande. Für die jungen unter den „musikalischen Propheten“ scheint das aber - zum Glück - noch nicht zu gelten: Der Bayerische Kunstförderpreis des Jahres 2009 wird demnächst dem Pianisten
David Theodor Schmidt verliehen werden. Die verheißungsvolle Entwicklung des jungen Künstlers soll damit in der näheren Zukunft unterstützt werden. Schmidt, dessen im Frühjahr bei Sony erschienene CD nicht nur für Aufhorchen, sondern auch für Hinhören gesorgt hat, ist neulich schon in seiner Heimatstadt Erlangen der Förderpreis Musik der Kulturstiftung Erlangen verliehen worden. Nun legt das Bundesland Bayern nach. Die offizielle Verleihung soll in der Münchner Residenz am 9. November stattfinden.
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| Tammuz Klavierquartett mit neuem
Bratscher
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Als Daniel Gaede,
Lars-Anders Tomter, Gustav Rivinius und Oliver Triendl 2007 das Tammuz
Klavierquartett gründeten,
hatten sie eigentlich nur an ein, zwei Spielzeiten gedacht - das
Repertoire ist ja nicht so groß, um daraus
eine Lebensaufgabe zu machen. Dem phänomenalen
"Debütkonzert", immerhin bei den Schwetzinger Festspielen,
folgte dann aber eine ganze Reihe umjubelter Auftritte, darunter im
Concertgebouw Amsterdam, die
einfach Appetit auf mehr machen. So wird das Tammuz-Projekt nun mit
Freude und Nachdruck auch in die
weitere Zukunft getragen, übrigens mit neuem Bratscher: Volker
Jacobsen, den die Musikwelt als langjähriges und hochgeschätztes
Mitglied des berühmten Artemis Quartetts kennt.
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| Mandelring-Nachlese: 13. HambacherMusikfest
mit Rekordbesuch
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Das Mandelring
Quartett hat Mitte Juni sein 13.
HambacherMusikfest
gefeiert. Als künstlerische Leiter dieses
Festivals haben die vier Musiker seit der Gründung im Jahr 1997 von
Jahr zu Jahr mehr Publikum angezogen.
So sind in diesem Jahr mehr als 2.500 Kenner, Liebhaber und
"Fans" aus allen Teilen Deutschlands und
auch dem Ausland nach Hambach geströmt. In acht Konzerten, davon vier
auf dem Hambacher Schloss, erlebten
sie ein Programm, das die Mandelrings vor allem dem Jubilar Felix
Mendelssohn Bartholdy widmeten. Mit
ihren englischen Kollegen vom Emperor Quartet führten sie
Mendelssohns gesamtes Kammermusik-Werk für
Streicher auf. Wer die Mandelrings kennt, wird nicht erstaunt sein,
dass sie darüber hinaus mit unbekannteren Werken
für Überraschungen sorgten: das Klaviertrio von Fanny
Mendelssohn-Hensel, das Streichoktett von Woldemar
Bargiel und vor allem das Klavierquintett von Alexander Tanejew waren
echte Entdeckungen für das Publikum
und Thema zahlreicher Pausen- und Expertengespräche - zumal sich der
Pianist Ian Fountain einmal mehr
als kongenialer Klavierpartner erwies. Formulierungen der Rezensenten
wie "hochgradig emotionales Spiel", "mit
umwerfendem Elan" und "mitreißende Impulsivität"
stehen denn auch für besonders intensive Musikerlebnisse in
einer der schönsten Gegenden Deutschlands.
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| Neu auf unserer Liste: das do.gma
chamber orchestra
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Mit
dem do.gma chamber orchestra haben
wir ein junges Kammerorchester auf unsere Vertretungsliste genommen,
das vor wenigen Jahren von Absolventen der renommierten
Musikhochschule Detmold gegründet wurde.
Die 16 Streicher haben mittlerweile alle ihr Konzertexamen abgelegt,
sind zum Teil auch schon in großen Orchestern
oder als Pädagogen an Musikhochschulen engagiert – miteinander aber
immer noch durch ihre Liebe zum
gemeinsamen Konzertieren verbunden. Gründer, Konzertmeister und
Spiritus rector ist Mikhail Gurewitsch, der
über das Künstlerische hinaus auch ein begabter Moderator ist und
sich um die Vermittlung der künstlerischen Inhalte
Gedanken macht. Seine direkte Ansprache an das Publikum, das enorm
engagierte Auftreten der 16 Musiker (die
natürlich im Stehen spielen), ihre vibrierende Spielfreude und die
klug zusammengestellten Programme sind die Markenzeichen
dieses jungen Klangkörpers. Da ist es kein Wunder, wenn renommierte
Solisten wie die Pianisten Anatol
Ugorsky und Kevin Kenner oder die Sängerin Zoryana Kushpler gerne mit
dem do.gma chamber orchestra auftreten.
Weitere Informationen zum do.gma chamber orchestra finden Sie hier.
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| Frederic Chiu reüssiert mit Joshua
Bell in Südamerika
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Mit seinem
eleganten Spiel und seiner atemraubenden Technik setzt Frederic
Chiu Publikum und Kritiker gleichermaßen in Erstaunen. Seine
"bilderstürmenden" Interpretationen und sein technisch
außerordentlich anspruchsvolles Repertoire animierten die Kritiker,
ihn als den Erben Godowskys und Rachmaninoffs zu bezeichnen, als
führenden Vertreter seiner Generation. Aus seiner sehr umfangreichen
Diskographie ragt die Gesamteinspielung des Klavierwerks von
Prokofieff (auf 10 CDs) besonders heraus. Chiu ist aber auch als
Kammermusiker aktiv. Seit einigen Jahren ist er der bevorzugte
Klavierpartner des berühmten Geigers Joshua Bell, mit dem er weltweit
Konzerte gibt. Gerade sind die zwei Ausnahme-Künstler in Buenos Aires
aufgetreten. Die dazu erschienenen Kritiken finden Sie hier: El
Mercurio La
Tercera
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| Förderpreis Musik der Kulturstiftung Erlangen für David Theodor Schmidt
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Vor wenigen Tagen wurde
David Theodor Schmidt der
Förderpreis Musik der Kulturstiftung Erlangen zugesprochen. Der Stiftungsrat schrieb dazu: "Insbesondere die Wahrnehmung von David Theodor Schmidts Arbeit und die sehr positive Würdigung durch Medien und die Fachpresse haben beeindruckt. Die Kulturstiftung Erlangen möchte mit der Preisverleihung neben der Anerkennung des Erreichten auch seinen weiteren künstlerischen Weg fördern." Der Preis wird im Rahmen einer Feierstunde am Sonntag, 21. Juni 2009, im Redoutensaal Erlangen überreicht werden.
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| Mandelring Quartett von US-Tournee
zurück
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Die diesjährige
USA-Tournee der Mandelrings
begann mit einem mehrtägigen Aufenthalt und zwei Konzerten auf dem
Landsitz des Dirigenten Lorin Maazel bei Washington. Anschließend war
das Mandelring Quartett zu mehreren Konzerten beim Festival Mainly
Mozart (San Diego) eingeladen - milde südkalifornische Witterung
und subtropische
Hotelanlage inbegriffen. Den Abschluss der Reise bildeten zwei
Konzerte an der Ostküste in Norfolk, Virginia und im
traditionsreichen Williamsburg. Kaum aus den Staaten zurück, flogen
die Mandelrings zu Konzerten nach Madrid und Barcelona weiter.
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| Pieter Wispelwey: Neue CD bei Onyx
erschienen
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Wispelweys letzte CD mit dem
2. Cellokonzert von Schostakowitsch haben wir neulich erst
angekündigt, da folgt schon der nächste Streich: bei seinem neuen
Label Onyx
ist soeben seine Einspielung des Cellokonzertes
von William Walton erschienen. Wispelwey
hat dieses Konzert, das Walton 1957 für den Cellisten Gregor
Piatigorsky schrieb, mit dem Sydney Symphony Orchestra unter Jeffrey
Tate aufgenommen. Er kombiniert das in jüngster Zeit verstärkt im
Konzertrepertoire auftauchende Werk mit Solowerken von Bloch, Ligeti,
Britten und nochmals Walton. Übrigens befindet sich Pieter Wispelwey
bei Onyx in hochkarätiger Gesellschaft. Das Label produziert mehr und
mehr einen erlesenen Kreis sehr namhafter und weltweit konzertierender
Künstler.
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| Soeben erschienen und schon
empfohlen: Sony-CD von David Theodor Schmidt
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Der Pianist David
Theodor Schmidt hat mit seiner 2007 für die Profil-Edition
Günter Hänssler aufgenommenen Einspielung
"Bach Reflections" bei zahlreichen Fachleuten für
Aufhorchen gesorgt. Das Aufhorchen und Hinhören wird
noch weiter zunehmen, denn seine jüngst für Sony eingespielte CD ist
in diesen Tagen erschienen. In der neuesten
Ausgabe des Fach-Magazins FonoForum wird sie prompt als CD-Empfehlung
des Monats geehrt! Unter dem Titel
"Glücklicher Einstand" stellt der Kritiker heraus,
"dass hier aus jedem Titel ein Musiker spricht, der
eine eigene innere Vorstellung von den Stücken entwickelt".
David Theodor Schmidt erhält dafür "fünf
Sterne für das interpretatorische Potential." Im FonoForum ist
außerdem ein Bericht über David Theodor Schmidt
erschienen, den wir auf Anfrage gerne zuschicken. Der junge Künstler
wird darin sehr treffend porträtiert. Und es lohnt sich sehr, David
Theodor Schmidt näher kennenzulernen!
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| Mandelring: Schostakowitsch Vol. IV
erscheint dieser Tage
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| Erneut im Blickfeld: das Hambacher
Musikfest
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Das 1997 vom Mandelring
Quartett gegründete Hambacher Musikfest gehört längst zum
unverzichtbaren Bestandteil des deutschen Kammermusiklebens. So wird
das im Juni bereits zum 13. Mal stattfindende Festival auch in diesem
Jahr wieder auf die ganz Region ausstrahlen und darüber hinaus
Musikliebhaber aus weiten Teilen Deutschlands anziehen. Und auch aus
dem Konzertleben der Mandelrings ist das fünftägige Zusammentreffen
mit hochkarätigen Kammermusikpartnern nicht wegzudenken - mögen da
noch so viele spannende Auslandstourneen im Kalender des Ensembles
stehen. Das 13. Hambacher Musikfest wird anlässlich des
"Mendelssohn-Jahres 2009" dessen Streicher- Kammermusik in
den Mittelpunkt der Programme stellen. Was die Musiker konkret an
künstlerischen Begegnungen, an Konzerterlebnissen und kulinarischen
Beilagen planen, finden Sie unter http://www.hambachermusikfest.de/
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| Mandelring Quartett erneut auf
Konzertreise in Israel
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Mit Konzerten in
Jerusalem, Haifa, Tel Aviv u.A. wird das Mandelring
Quartett Anfang Dezember seine bereits siebte Israel-Tournee
bestreiten. Die Mandelrings sind schon kurz nach ihrer Gründung in
Israel zu Gast gewesen und seitdem in regelmäßigen Abständen wieder
eingeladen worden. Im Laufe der Tourneen gab es dabei viele denkwürdige
Konzerte und Erlebnisse. Von Anfang an bewegten sich die Auftritte
landestypisch im Spannungsfeld zwischen den Konzertreihen der
Universitätstädte auf der einen und den Kibbuzzen auf der anderen
Seite. Unvergessen sind zudem die Auftritte in Gaza (zweimal) und
Ramallah, wo arabische Frauen, die noch nie in ihrem Leben klassische
Konzerte erlebt hatten, anschließend voller Rührung auf die Musiker
zukamen. Während die Musiker sich nun ganz dem aktuellen
Konzertrepertoire widmen, laufen bereits die Planungen für die nächste
Isrealreise, die nicht lange auf sich warten lassen wird.
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| Quartetto di Cremona nimmt neue CD
auf - in Cremona!
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Das Quartetto
di Cremona macht seinem Namen alle Ehre: in der Stadt der großen
Geigenbauer spielt es derzeit eine CD für eine italienische
Sonder-Edition ein. Die Musiker kombinieren darauf das erste der sechs
"russischen" Streichquartette von Haydn (op. 33/1) mit dem
2. Streichquartett von Borodin. Die Instrumente, die ihnen speziell für
diese CD zur Verfügung gestellt werden, stammen alle aus Cremona und
könnten edler kaum sein: eine Guarneri del Gesù
"Hoffmann-Harrington" von 1744 (auch "Prince of
Orange" genannt), eine Stradivari von 1734 "Scotland
University", eine Amati-Bratsche "Stauffer" von 1615
und das Stradivari-Cello "Pawle" von 1730.
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| Zum Chopin-Jahr 2010: Kevin Kenner
mit dem Programm "Couplets"
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Für die
kommenden Spielzeiten - und speziell zum Chopin-Jahr 2010 bringt der
Pianist Kevin Kenner einen ganz
besonderen Beitrag: in dem mit "Couplets" betitelten
Programm porträtiert er Chopin vor dem Hintergrund seiner Vorbilder
und Vorläufer (Bach, Beethoven, Weber, Field) wie auch der ihm
nachfolgenden Komponisten. Jeweils paarweise stellt Kenner die Bezüge
zwischen Chopin und den anderen Tonschöpfern her. Ein weiterer
Chopin-Beitrag sieht die berühmten vier Scherzi des polnischen
Komponisten als Eckpfeiler eines Programmes vor, das mit weiteren
Meisterwerken der typischen Gattungen Chopin'scher Klaviermusik
aufwartet: Mazurken, Nocturnes, Polonaisen, Preludes und Walzer. Kevin
Kenner, der in diesem Jahr auch vermehrt auf historischen Flügeln der
Chopin-Zeit gespielt hat (dazu unsere August-Nachrichten), wird
speziell dieses Programm alternativ auf einem Pleyel-Flügel von 1848
anbieten. Chopin hat mehrfach seine besondere Vorliebe für die
Instrumente aus dem Hause Pleyel bekannt. Wer Kevin Kenner mit Chopins
Werken auf einem Pleyel erlebt, wird das sofort verstehen!
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| Amaryllis Quartett erhält
Presse-Preis beim TROMP 2008 in Eindhoven
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Das Amaryllis
Quartett ist gerade aus dem Internationalen
Streichquartett-Wettbewerb TROMP 2008 in Eindhoven als zweifacher
Preisträger hervorgegangen. So erhielt es neben einem
Wettbewerbspreis auch den Presse-Preis, der von Anthony Fiumara
(Trouw), Bela Luttmer (Volkskrant), Tully Potter (The Strad Magazine),
Carsten Dürer (Ensemble, Magazin für Kammermusik) und Marjolijn
Sengers (Einhovens Dagblad) vergeben wurde. Die fünfköpfige Jury
begründete den an das Amaryllis Quartett vergebenen Sonder-Preis mit
den Worten: „Because of it’s cultural tone, deep understanding of
what it is to be quartet, they are ready for a career now.“
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| Mandelrings Schostakowitsch, Vol. III
erhält weitere Lobeshymnen |
| ATOS Trio in den USA umjubelt |
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Mit dem Gewinn
des Kalichstein-Laredo-Robinson
Trio Awards (2007) hat das ATOS
Trio eine große Anzahl von Konzerten in den USA übertragen
bekommen, die in fünf (!) Tourneen zusammengefasst werden. Die erste
Tournee hat gerade stattgefunden - und den Musikern großen Jubel,
neue Freunde und begeisterte Bewunderer gebracht. Im Frühjahr stehen
schon die nächsten beiden Touren an, gefolgt von zwei weiteren in der
Saison 09-10.
Nahtlos daran anknüpfen wird eine Australien-Tournee mit mehr als 30
Konzerten und eine gesonderte Konzertreise nach Neuseeland.
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| Mandelring-Programm mit Viola d'amore |
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Anfang Oktober
hat das Mandelring Quartett
mit seinem Quintettpartner Gunter Teuffel, Solobratschist beim
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, einige sehr erfolgreiche
Quintettabende gegeben. Die Zusammenarbeit soll nun mit einem
besonderen Projekt fortgesetzt werden: Als Leos Janacek sein 2.
Streichquartett "Intime Briefe" komponierte, hatte er dafür
als Besetzung ein Streichquartett mit Viola d'Amore an Stelle der
normalen Bratsche im Kopf. Es ist kaum bekannt, dass es von dieser
Urfassung ein eigenhändiges Manuskript Janaceks gibt, das in Vielem
von der heute gebräuchlichen Fassung abweicht. Gunter Teuffel hat in
Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Bratschisten des Smetana-Quartetts,
Milan Skampa, dieses Manuskript ausfindig gemacht. Gemeinsam mit
Teuffel
unternahm nun das Mandelring Quartett das Experiment, die Intimen
Briefe in dieser Fassung zu spielen. Die erste Aufführung fand im
Rahmen des Kongresses der Viola d'Amore Society of America in
der Landesmusikakademie Baden-Württemberg statt. Weitere
Aufführungen werden folgen. Die Viola d'Amore, auf der Gunter Teuffel
spielt, ist genau das Instrument, das Janacek seinerzeit zur
Komposition dieses Stückes anregte. Komplettieren werden die
Mandelrings und Teuffel ihr Programm u.a. mit Dvoraks wunderbarem
Bratschen-Quintett op. 97, das der Komponist im Zuge seiner
Nordamerika-Reise schrieb.
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| "Verlust und Erinnerung" -
Mandelring Quartett startet mit neuen Programmen in die
Konzertsaison |
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Wie in jedem
Herbst hat das Mandelring
Quartett neue Programme für die neue Spielzeit vorbereitet. Eines
davon bringt drei besondere Werke unter dem Titel "Verlust und
Erinnerung" zusammen: Brittens 3. Streichquartett, das sich
bekantlich auf seine Oper "Der Tod in Venedig" bezieht; dann
Smetanas Quartett "Aus meinem Leben", ein Rückblick auf das
eigene Leben, gegen dessen Ende er einen der schmerzlichsten Verluste
erlitt, die es für einen Musiker geben kann: den seines Gehörs; und
schließlich Mendelssohns Streichquartett op. 80, das der Komponist im
September 1847 unter dem erschütternden Eindruck des Todes seiner
geliebten Schwester schrieb - nur zwei Monate, bevor er selbst starb.
"Verlust und Erinnerung" wird die Mandelrings durch die
ganze Saison begleiten - allerdings kontrastiert durch weitere
Programme, die mit Werken von Haydn, wiederum Mendelssohn, Borodin
u.v.a. der lichten Seite des Daseins genügend Platz einräumen.
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| Pieter Wispelwey und Alexander
Melnikov spielen Beethoven-Marathon in München |
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Pieter
Wispelwey
kommt zurück nach München. Der holländische
Ausnahme-Cellist, der sich 1997 in der bayerischen Landeshauptstadt
schon einmal mit dem Zyklus aller sechs Bach-Suiten vorstellte (und
dafür eine hymnische Kritik
in der Süddeutschen Zeitung erhielt), wird am Samstag, dem 1.
November (Allerheiligen) mit dem fabelhaften russischen Pianisten
Alexander Melnikov Beethovens fünf Sonaten und die drei
Variationen-Werke für Cello und Klavier spielen. Schauplatz dieses
ungewöhnlichen Beethoven-Marathons ist sinnigerweise die
Allerheiligenkirche am Kreuz, das Konzert beginnt wegen seiner
Überlänge bereits um 18.30 Uhr.

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| Quatuor Danel liebt die Kontraste |
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Es ist wohl
schwierig, ein Streichquartett zu finden, das über ein weiter
gespanntes Repertoire verfügt als das in Brüssel lebende
französische Quatuor Danel. Die
Danels waren von jeher extrem neugierig - sowohl auf das
Nischen-Repertoire der klassisch-romantischen Epoche als auch auf die
Werke der Avantgarde. Zudem schauen sie gern über den Tellerrand des
Quartettspiels hinaus. Ein Ausblick auf die Konzerte der nächsten
Wochen vermittelt mal wieder ein typisches Bild: spielen die Danels
Ende Oktober noch mit zwei Freunden einen Streichsextettabend im
Amsterdamer Concertgebouw, so sind sie kurz darauf mit einem in Paris
stattfindenden Musikworkshop auf den Spuren neuer Möglichkeiten der
elektronischen Erweiterung des Streichquartettspiels unterwegs. In
Amsterdam widmen sie sich dem Sextettschaffen von Brahms, in
Paris
den Ergebnissen musikwissenschaftlicher wie auch musikpraktizierender
Forschungen , gefolgt von einem weiteren Auftritt
in Südfrankreich.
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| Pieter
Wispelwey: Neue CD mit Schostakowitsch und Britten soeben erschienen |
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Pieter
Wispelweys
Einspielung des 1. Cellokonzertes von Schostakowitsch -
aufgenommen mit dem Australian Chamber Orchestra - hat seinerzeit
großartige Kritiken erhalten. Das Gramophone Magazine schrieb u.A.
dazu: “a musician through and through, someone you can always trust
to get the message right”. Nun erscheint auch seine Einspielung von
Schostakowitschs 2. Cellokonzert, eingespielt mit der Sinfonietta
Cracovia - wie immer bei seinem Label Channel Classics. Wispelwey hat
das Konzert mit einer Solo-Suite des 20. Jahrhunderts kombiniert: der
3. Cello-Suite von Britten. Auch die nächsten CD-Projekte stehen kurz
vor der Veröffentlichung: im Spätherbst wird ein Live-Mitschnitt des
Cellokonzertes von Walton, im nächsten Frühjahr dann ein weiterer
mit der Symphonie Concertante von Prokofieff veröffentlicht.
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| Mandelring
Quartett auf Tournee in Südost-Asien |
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Für die Mandelrings
beginnt die neue Saison gleich mit einem Paukenschlag: das renommierte
Streichquartett ist in diesen Tagen auf Konzertreise in Südostasien
unterwegs. Die Konzerte in Tokyo, Nagoya, Osaka und Seoul sind weitere
Glanzpunkte in ihrer an Höhepunkten bereits reichen Karriere. Das
Mandelring Quartett spielt auf Einladung des Goethe-Institutes, das
zusätzlich Meisterkurse in Tokyo und Seoul organisiert. In Seoul wird
es wie schon beim ersten Besuch der Mandelrings vor sechs Jahren eine
Zusammenarbeit mit koreanischen Musikern geben: Schumanns
Klavierquintett und Mendelssohns Streichoktett sollen gemeinsam
erarbeitet und aufgeführt werden. Für Japan stehen u.a.
Streichquartette von Schostakowitsch und Beethoven auf dem Programm.
Einige der Konzerte sind bereits ausverkauft, in Osaka werden sogar
schon Bühnenplätze verkauft. Weitere Informationen können Sie mit
Hilfe eines vom Goethe-Institut produzierten Podcasts erhalten: http://goethe.de/uun/prj/pod/wei/deindex.htm
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| 2. Weinberg-CD
des Quatuor Danel erschienen |
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Das Label
CPO hat gerade die zweite Weinberg-Einspielung des französischen Quatuor
Danel veröffentlicht. Die als Volume II erschienene CD bringt
Mieczyslaw Weinbergs Streichquartette Nr. 7
op. 59, Nr. 11 op. 89 und Nr. 13 op. 118 zusammen.
Die zwischen 1957 und 1977 geschriebenen Werke sind vom Charakter und der
formalen Anlage her sehr unterschiedlich und greifen sowohl
Klezmer-Anklänge als auch die Tonsprachen
von Bartok und Schostakowitsch auf. Die für die russische
Musik des 20. Jahrhunderts typische Vielfalt an Einflüssen kommt deutlich
zur Geltung. Nachdem Volume I im BBC Magazine als Kammermusik-CD des
Monats März 2008 vorgestellt wurde, warten wir nun schon gespannt auf
die ersten Reaktionen der Kritiker.
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| Kevin Kenner
spielt Chopin mit dem Orchestra of the age of enlightenment |
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Der
kalifornische Pianist Kevin Kenner
hat sich in jüngster Zeit verstärkt mit dem
Chopin-Spiel auf historischen Flügeln beschäftigt.
Im Frühjahr hat er für die Warschauer Chopin-Gesellschaft eine CD
auf einem Pleyel-Flügel der
Chopin-Zeit eingespielt, die in wenigen
Tagen erscheinen wird. Auch im Konzertleben greift Kevin Kenner auf
den Pleyel-Flügel zurück: bei dem
in diesen Tagen in Warschau
stattfindenden 4th International Festival „Chopin and his Europe“ spielt
er mit dem berühmten Orchestra of the age of enlightenment Chopins 2.
Klavierkonzert. Es dirigiert Frans
Brüggen, der Polnische Rundfunk schneidet mit.
Kevin Kenner befindet sich auf dem Festival in guter Gesellschaft: es treten
dort weitere renommierte Pianisten wie Ivo Pogorelich und Grigory
Sokolov auf.
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| FAZ
sieht das Mandelring Quartett auf den Spuren des Alban Berg Quartetts. |
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eine
derart hymnische Kritik würden sich wohl viele Streichquartette
wünschen: die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat am 19. Juli eine
ausführliche Rezension zur Schostakowitsch-Gesamteinspielung des
Mandelring Quartettes abgedruckt. Der Kritiker beendet seine
Besprechung mit den Worten:
Die Musikszene hat mit der Auflösung des Alban Berg Quartetts
einen schmerzlichen Verlust erlitten. Aber auch in der Kunst
"fließt" alles: Die Mandelrings hatten schon in ihren
Schubert-Einspielungen gezeigt, dass sie das Zeug dazu haben, eine
neue "Spitze" der Quartett-Kunst zu besetzen. Diese
Schostakowitsch- Aufnahmen demonstrieren, dass sich diese
"Spitze" nicht nur auf die Tradition, sondern auch auf die
Moderne erstreckt.

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| Nach den
großen Wettbewerbserfolgen und Preisen: ATOS Trio tours Australia and
the USA
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Das ATOS
Trio hat im letzten Jahr mit dem Gewinn des Gesamtpreises sowies sämtlicher
Einzel- und Spezialpreise bei der 5th
Melbourne International Chamber Music Competition wie auch mit der Verleihung des
Kalichstein-Laredo-Robinson International Trio Award
eine ausgezeichnete Grundlage für eine
große Konzertkarriere gelegt bzw. erhalten.
Derzeit laufen die
Vorbereitungen für eine Konzertreise im Spätherbst 2009, die das Klaviertrio
in mehr als 30 Städte Australiens und
Neu-Seelands bringen wird. Parallel dazu werden
die Eckpfeiler für mehrere US-Tourneen
gesetzt, für die bereits mehr als 25 Städte gemeldet haben. Derweil hat auch im "Alten
Europa" die ohnehin schon starke Nachfrage nach
dem ATOS Trio noch weiter zugenommen.
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| Quatuor
Danel: Gesamteinspielung der siebzehn Streichquartette von Mieczyslaw Weinberg |
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Das Quatuor
Danel, das vor zwei Jahren eine sehr bemerkenswerte und mit
Lobeshymnen überschüttete Gesamteinspielung der fünfzehn
Streichquartette von Schostakowitsch vorgelegt hat, beschäftigt sich
derzeit mit einem weiteren diskographischen Groß-Projekt:
Die in Brüssel lebenden Franzosen nehmen für
CPO alle siebzehn Streichquartette von Mieczyslaw
Weinberg auf. Der 1919 in Warschau geborene Komponist, der durch
den Holocaust und später durch Stalins Säuberungspolitik viele
Angehörige verlor, gehörte lange Jahre zum engeren Kreis der
bedeutenden sowjetischen Komponisten und war auch eng mit
Schostakowitsch befreundet.
Volume I mit den Streichquartetten Nr. 4 und 16
ist bereits im letzten Herbst erschienen, Volume II mit den Quartetten
Nr. 7, 11 und 13 folgt nun Ende August, kurz vor Beginn der neuen
Konzertsaison. Weitere Quartette haben die Musiker bereits im Kasten,
die noch verbliebenen sollen bis zum Ende dieses Jahres aufgenommen
sein. Nachdem sich die Danels schon mit ihrem Schostakowitsch als
profunde Kenner der russischen Kammermusik erwiesen haben, darf
erwartet werden, dass auch die Einspielung der sehr hörenswerten
Werke von Mieczyslaw Weinberg große Aufmerksamkeit unter den
Kritikern und Musikliebhabern finden wird.
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| 1. Schubert-CD
des Mandelring Quartetts wird neu aufgelegt. |
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Nach
der gerade erst im Mai erschienenen dritten Schostakowitsch-CD
erscheint schon
im Juni eine weitere Einspielung
des Mandelring Quartettes. Es handelt sich um die Neuauflage der 1.
CD der Schubert-Trilogie,
die mit den
Quartetten "Der Tod und das Mädchen" und dem frühen
Quartett Es-Dur D.87 vor knapp
fünf Jahren erschienen ist.
Diese CD wird
von dem Label Audite gerade neu als SACD (d.h. mit Surround-Klang)
veröffentlicht. Damit kann sie -
wie
auch schon die ihr nachfolgenden Vol. 2 und 3 der Schubert-Reihe - mit
einer entsprechende
Surround-Anlage in völlig
neuem Klangbild erlebt werden. Der Unterschied vom herkömmlichen
Stereo-Klang zum modernen
Surround-Hörerlebnis kann als ähnlich groß beschrieben werden wie
seinerzeit der Schritt vom
Mono- zum Stereo-Klang.
Allerdings
hat es nicht nur die neue "Verpackung" in sich: die
Schubert-CD Vol. I erhielt
seinerzeit glänzende Kritiken!
Die
Februar-Ausgabe 2004 des Fono Forums brachte mit der Bestbenotung von
fünf Sternen
eine ausführliche Besprechung
- und im Deutschlandfunk schwärmte der Rezensent mit Begriffen wie
"einfach
imponierend!", "musikalisches
Denken und musikalische Rede par excellence"oder "unerhört
modern, groß in den
Emotionen".
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| 25 Jahre
Mandelring Quartett ! |
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Im
Februar haben wir schon auf das „Silberne Bühnen-Jubiläum“ des Mandelring
Quartetts
aufmerksam
gemacht, das wir in diesem Jahr
feiern möchten. Die Musiker haben inzwischen einen Flyer
entworfen, der an dieser
Stelle eingesehen werden kann.
Die Entwicklung der drei Geschwister Schmidt und des Bratschers
Roland Glassl hat im Laufe der
Jahre weltweit zahlreiche Kenner und Musikfreunde überzeugt, sie ist in
der Tat beeindruckend! Und wer die
musikalische Neugier der Mandelrings, aber auch die Zielbewusstheit
und Akribie ihrer Probenarbeit
kennt, wird erahnen, dass die
Musiker bereits zu weiteren künstlerischen Höhepunkten aufbrechen.
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| Mandelring
Quartett legt Vol. III der Schostakowitsch-Gesamteinspielung vor. |
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In
diesen Tagen erscheint beim Label Audite die dritte CD der
Gesamteinspielung aller 15
Streichquartette von Schostakowitsch.
Sie enthält die sehr unterschiedlich gebauten Quartette Nr. 5, 7
und 9, die allesamt eine Welt für
sich darstellen.
Das Mandelring Quartett
wird bei seiner Arbeit nicht nur von
den immer neuen Herausforderungen der
Tonsprache Schostakowitschs, sondern auch von den exzellenten Kritiken
für die bereits veröffentlichen
Volumina I und II angespornt. Schon
im kommenden Herbst soll Vol. IV mit den Quartetten 10,
12 und 14 folgen, die bereits im Tonstudio
eingespielt wurde.
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| ATOS Trio:
Herzogenberg-CD nach wenigen Wochen vergriffen |
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Nur wenige
Wochen nach ihrem Erscheinen und einer enthusiastischen Besprechung im
KulturSpiegel, ist die aktuelle CD des ATOS
Trios mit Werken Heinrich von Herzogenbergs in erster Auflage
bereits vergriffen. Das Label cpo hat aber schnell reagiert und
sogleich eine zweite Auflage gepreßt, die in diesen Tagen erhältlich
sein wird.
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| Neu bei cpo: ATOS Trio
legt fabelhafte Einspielung der beiden Herzogenberg-Trios vor |
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Das ATOS
Trio hat mit seiner bei Ars Musici erschienenen Debüt-CD viele
Musikkenner verblüfft. Die CD war entsprechend schnell vergriffen.
Nun legt das in Berlin lebende Klaviertrio mit einer Einspielung der
beiden Klaviertrios von Heinrich von Herzogenberg nach. Vor wenigen
Tagen ist die CD bei cpo erschienen - und hat schon die ersten
glänzenden Kritiken erhalten. Das ATOS Trio mit seiner fulminanten
Spielweise rückt die kaum bekannten, bis dato auch unterschätzten
Klaviertrios in ein neues Licht. Hierzu möchten wir auf die gerade
bei Spiegel
online erschienene Besprechung besonders hinweisen.
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| 25 Jahre auf dem Podium:
Mandelring Quartett feiert sein Bühnen-Jubiläum |
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1983 haben die
drei Geschwister Sebastian, Nanette und Bernhard Schmidt zusammen mit
einem befreundeten Bratscher in Neustadt/Weinstraße ihr erstes
Konzert gegeben. Es folgten Jahre des intensiven Studiums, der
Wettbewerbe mit glänzenden Siegen und schließlich eine Karriere, die
das Ensemble - nun mit dem Bratscher Roland Glassl - rund um die Welt
führt. 25 Jahre liegen nun zwischen dem Beginn als ambitioniertem
Familienquartett und einem Streichquartett von mittlerweile
internationalem Rang und Ruf. Das wollen die Mandelrings mit einem
besonderen Programm feiern: Beethovens Quartette op. 18/6 und op. 130,
die der große Meister in einem Abstand von 25 Jahren komponierte,
werden kontrastiert mit Debussys einzigem Streichquartett - einem
Werk, das die Mandelrings vom ersten Konzert an bis heute immer wieder
in ihren Programmen berücksichtigten. So werden hier 25 Jahre
kompositorischer Entwicklung mit 25 Jahren interpretatorischer Reifung
kombiniert.
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Künstlersekretariat
Rolf Sudbrack
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