Matthias Eisenberg

 
   
  Orgel


Künstlersekretariat Rolf Sudbrack
 

Kein Zweifel, der ehemalige Konzertorganist des Leipziger Gewandhauses ist einer der klangsensibelsten Orgelspieler unserer Tage, und manuell-technische Schwierigkeiten scheinen ihm fremd zu sein.
(Braunschweiger Zeitung)

Matthias Eisenberg stammt aus einem traditionsreichen musikalischen Umfeld: in Dresden ab dem neunten Lebensjahr Organist an verschiedenen Kirchengemeinden und fünf Jahre Mitglied des Kreuzchores. Studium in Leipzig an der Hochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“, ab 1980 1. Organist am Neuen Gewandhaus, gleichzeitig Cembalist des Leipziger Bachorchesters. In Rötha bei Leipzig initiierte und betreute er einen Konzertzyklus an der Silbermann-Orgel. 1985 war er Gastprofessor für das Fach Orgel beim Internationalen Musikseminar in Weimar. 1986 erfolgte die vieldiskutierte Übersiedlung in den Westen. In der Folgezeit gab er Konzerte bei den großen Festspielen (Schleswig-Holstein, Luzern, Ludwigsburg und Rheingau). Konzertreisen führten ihn in alle Welt.

1992 verlegte Eisenberg seinen Lebensmittelpunkt auf die Nordseeinsel Sylt, wo er bis 2004 als Kirchenmusiker tätig war und seine Konzert­tätigkeit auf dem Festland von dort aus unvermindert fortsetzte. Seit November 2004 lebt er in Schneeberg/Sachsen. Auch Rundfunk- und Schallplattenproduktionen gehören zu seinem Wirkungsfeld. Unter anderem liegt eine Ausgabe der Orgelwerke von Bach auf 12 CDs vor. 1995 spielte er zusammen mit dem Orchestre du Capitole de Toulouse unter Michel Plasson eine CD mit Werken von Saint-Saëns für die EMI-France ein.

Mittlerweile hat das Konzertleben den Künstler Matthias Eisenberg auch an seine ersten Wirkungs­stätten zurückgeführt. In seiner Geburtsstadt Dresden ist er seit seinem ausverkauften Konzert in der Dresdner Hofkirche im Mai 1997 jedes Jahr bei den Musikfestspielen zu Gast. Und zu einem geradezu triumphalen Erfolg wurde im Januar 2001 sein erster Auftritt nach 16 Jahren im Leipziger Gewand­haus: In dem seit Wochen ausverkauften Haus erklatschte sich das Publikum mit stehenden Ovationen eine Zugaben-Serie von mehr als einer Stunde.


Auswahldiskographie:
Bach
  -  Orgelwerke Vol 1-10 - ram 559 041-052
Saint-Saëns  -  Orgelsinfonie (mit Orchestre du Capitole de Toulouse, M. Plasson) - EMI
Bach  -  Orgelwerke - Capriccio 10 038
Liszt  -  Dante-Sinfonie (mit Gewandhausorchester Leipzig, Kurt Masur) - Eterna
Thiele -   Gesänge an die Sonne (mit Rundfunkchor Leipzig sowie Chor und Orchester des Gewandhauses Leipzig, Rosemarie Lang, Peter Schreier und Kurt Masur) zur Eröffnung des Neuen Gewandhauses zu Leipzig - Eterna
Mahler -   2. Sinfonie, Synchronisation an der Orgel - Eterna
diverse  -  Musik in oberschwäbischen Klöstern (mit SWF-Sinfonieorchester Baden-Baden, Alexander Sumski und Chören) - Orchestrola DA 77324
Mendelssohn, Brahms u.a. - Orgelwerke - ram 559 111
Martini,Lübeck,Bach,Loeillet - Trompete und Orgel (mit Leo Silberski, Trompete) - ram 589 091
Orgel-Improvisationen über Kinderlieder - ram 558 893
Die schönsten Weihnachtslieder -  Improvisationen - ram 558 921
Walter  -  Lutherchoräle aus Wittenberg - ram 559 131
Bach, Mendelssohn, Reger - Orgelwerke - ram 589 011
Bruhns, Hanff, Buxtehude, Bach, Scarlatti, Pachelbel, Walther, Krebs - Orgelwerke - ram 559 308
Bach, Buxtehude, Bruhns u.a. - Orgelwerke - Priory Records PRCD 411
Bach, Buxtehude, Böhm u.a. - Orgelwerke -  Priory Records PRCD 412


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