"J'observe
que tous les candidats sont des violonistes de très haut niveau. Le niveau artistique m'a
semblé meilleur que les autres années. J'ai notamment trouvé Breuninger splendide, de
bout en bout, et les contacts que j'ai établis avec lui ont confirmé cette
impression,
c'est un musicien passionnant, d'une grand liberté, extrêmement
intéressant."
(Sigiswald Kuijken nach dem Königin-Elisabeth-Wettbewerb 1997 in "La Libre
Belgique") |
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Mit seinem zweiten Preis, dem Prix Ysaÿe, gelang es Laurent Albrecht Breuninger
im Juni 1997, als erstem deutschen Geiger überhaupt in der Geschichte
des seit 1951 bestehenden Königin-Elisabeth-Wettbewerbs,
unter die ersten drei Plätze vorzustoßen. Im selben Monat erhielt er
für die Komposition seines ersten Streichquartetts den
Kompositionspreis der Brandenburgischen Sommerkonzerte. Diese
Auszeichnungen markieren den Höhepunkt einer langen Reihe von
Preisen, die Breuninger zuvor u.a. in Brescia (1984), Belgrad (1986),
Prag (1992), Wien (1992), Berlin und Montreal (1995) gewann.
Laurent Albrecht Breuninger wurde in
seinem französisch-deutschen Elternhaus in Stuttgart frühzeitig an
das Geigenspiel herangeführt. Frühe Begegnungen mit Vladimir
Spivakov und Max Rostal prägten ihn nachhaltig und führten zu der
Entscheidung für das Violinstudium. Er studierte zunächst bei Prof.
Thomas Füri und später bei Prof. Josef Rissin. Sein Hochschulstudium
schloß er mit Auszeichnung ab. Weitere Anregungen erhielt er u.a. von
Henryk Szeryng, Ruggiero Ricci, Aaron Rosand, Igor Ozim, Yfrah Neaman
und Ivry Gitlis.
Als Solist debütierte Laurent Albrecht
Breuninger im Alter von 12 Jahren mit dem Budapest Chamber Orchestra
unter der Leitung von Vladimir Spivakov beim Musikfestival Tours/Frankreich.
Seitdem konzertiert er als Solist regelmäßig mit Orchestern im In-
und Ausland. In den letzten beiden Jahren war er u.a. bei den
Schwetzinger Festspielen, dem Braunschweiger Kammermusikpodium, dem
Bath International Music Festival, dem Kammermusik-Festival in
Kuhmo/Finnland, den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker und dem
Kissinger Sommer zu hören.
Seine Debüt-CD mit Werken für Violine
und Klavier von Mendelssohn, Brahms, Breuninger und Wieniawski
erschien 1997. Anschließend nahm Breuninger für den Hessischen
Rundfunk Eugene Ysaÿes Werke für Violine solo und für Violine und
Klavier auf. Für den SWR spielte er zusammen mit dem Pianisten Thomas
Duis alle Violinsonaten von Georges Enescu ein. Ende 2002 erschienen
bei cpo drei Violinkonzerte von Karol Lipinski, eingespielt mit dem
Polnischen Radio-Sinfonieorchester unter Wojciech Rajski. Im Sommer
2006 folgte bei cpo die zweite Lipinski-CD. Ebenfalls 2006
veröffentlichte cpo die Werke für Violine und Orchester von Eugene
Ysayes sowie die Einspielung von drei Violinkonzerten von Charles
Auguste de Bériot, beide aufgenommen mit der Nordwestdeutschen
Philharmonie. Mit dem SWR-Rundfunkorchester Kaiserslautern wird
Breuninger für cpo demnächst das Violinkonzert von Felix Weingartner
aufnehmen. |